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[.book]
[#Schubert C1 Kapitel 4]
[.assignment:bitmark--&image]
[%A1]
**Vorsicht ist besser als Komfort**
Ich habe eine elektrische Zahnbürste zu Weihnachten geschenkt bekommen. Vorher habe ich noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt. Ich persönlich hätte wohl auch nie die Idee gehabt, elektrische Zahnbürsten zu erfinden. Mir schien es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die einem eine Maschine abnehmen muss. Den Müll runtertragen finde ich deutlich schwerer. Falls mal jemand einen elektronischen Mülleimer erfinden würde, der selbstständig in den Hof runtergeht und sich ausleert – das wäre durchaus eine echte Erleichterung. Oder noch besser: Dieser Mülleimer läuft gleich bis zur Deponie. Dann könnte er auch Batterien oder Energiesparlampen mitnehmen und auf dem Rückweg Zeitung und Brötchen besorgen. Warum bekomme ich nie so was geschenkt?
Wobei, wahrscheinlich wäre es mir auch gar nicht recht, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde. Wäre jadoch eher unappetitlich. Es sei denn, man entwickelt einen vollkommen reinlichen Mülleimer. Einen, der sich selbstständig sauber macht und hygienisch einfach tipptopp verhält.
Das wäre in der Tat großartig, denn dann könnte der ja auch einkaufen gehen. Und wenn er außerdem noch das zusätzliche Board im Badezimmer anschrauben würde, das wir jetzt plötzlich brauchen, damit ich da meine völlig unnütze Zahnbürste hinstellen kann, dann würde ich sagen: Endlich mal ein neues Gerät, das auch mein Leben ohne Frage erheblich verbessert.
Andererseits, wenn es das wirklich gäbe, also laufende Mülleimer, die sich selbstständig runterbringen und leeren, sich sauber halten, waschen und pflegen, Einkäufe erledigen und kleine Handwerksarbeiten in der Wohnung übernehmen, welche Frau würde dann überhaupt noch mit einem Mann zusammenleben wollen und warum?
Vermutlich ist dies der einzige Grund, warum solche Mülleimer noch nicht erfunden wurden. Weil die Männer sonst in unserer Gesellschaft massiv an Bedeutung verlieren würden. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb noch niemand ein Gerät erfunden hat, das nachts schnarcht und tagsüber ohne System getragene Socken und sonstige Wäsche über den Fußboden der Wohnung verteilt.
Das ist nämlich immer die größte Gefahr von ''jedwedem''(*jedem) technischen Fortschritt. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich da schnell selbst überflüssig machen. Dann heißt es plötzlich: „Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam wegdöst. Da haben wir jetzt eine Maschine für!“
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[.interview:bitmark++&article]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/brief_schreiben2.jpg]
[%A2a]
[!Fassen Sie den Text kurz zusammen.]
===
Die Kurzgeschichte handelt von ...
===
In der Geschichte geht es um ...
===
Der Autor macht sich Gedanken über/träumt von ...
===
[&article:
**Vorsicht ist besser als Komfort**
Ich habe eine elektrische Zahnbürste zu Weihnachten geschenkt bekommen. Vorher habe ich noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt. Ich persönlich hätte wohl auch nie die Idee gehabt, elektrische Zahnbürsten zu erfinden. Mir schien es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die einem eine Maschine abnehmen muss. Den Müll runtertragen finde ich deutlich schwerer. Falls mal jemand einen elektronischen Mülleimer erfinden würde, der selbstständig in den Hof runtergeht und sich ausleert – das wäre durchaus eine echte Erleichterung. Oder noch besser: Dieser Mülleimer läuft gleich bis zur Deponie. Dann könnte er auch Batterien oder Energiesparlampen mitnehmen und auf dem Rückweg Zeitung und Brötchen besorgen. Warum bekomme ich nie so was geschenkt?
Wobei, wahrscheinlich wäre es mir auch gar nicht recht, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde. Wäre jadoch eher unappetitlich. Es sei denn, man entwickelt einen vollkommen reinlichen Mülleimer. Einen, der sich selbstständig sauber macht und hygienisch einfach tipptopp verhält.
Das wäre in der Tat großartig, denn dann könnte der ja auch einkaufen gehen. Und wenn er außerdem noch das zusätzliche Board im Badezimmer anschrauben würde, das wir jetzt plötzlich brauchen, damit ich da meine völlig unnütze Zahnbürste hinstellen kann, dann würde ich sagen: Endlich mal ein neues Gerät, das auch mein Leben ohne Frage erheblich verbessert.
Andererseits, wenn es das wirklich gäbe, also laufende Mülleimer, die sich selbstständig runterbringen und leeren, sich sauber halten, waschen und pflegen, Einkäufe erledigen und kleine Handwerksarbeiten in der Wohnung übernehmen, welche Frau würde dann überhaupt noch mit einem Mann zusammenleben wollen und warum?
Vermutlich ist dies der einzige Grund, warum solche Mülleimer noch nicht erfunden wurden. Weil die Männer sonst in unserer Gesellschaft massiv an Bedeutung verlieren würden. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb noch niemand ein Gerät erfunden hat, das nachts schnarcht und tagsüber ohne System getragene Socken und sonstige Wäsche über den Fußboden der Wohnung verteilt.
Das ist nämlich immer die größte Gefahr von ''jedwedem''(*jedem) technischen Fortschritt. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich da schnell selbst überflüssig machen. Dann heißt es plötzlich: „Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam wegdöst. Da haben wir jetzt eine Maschine für!“ ]
[.interview&article]
[%A2b]
[!Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text ausführlicher.]
===
[%1] Was ist der Auslöser für die Geschichte?
[?Der Auslöser ist eine elektrische Zahnbürste, die der Autor zu Weihnachten geschenkt bekam. Ihm erscheint es nicht sinnvoll, dass eine Maschine die Arbeit der Hand beim Zähneputzen übernehmen soll.]
===
[%2] Welche Ideen entwickelt der Autor?
[?Viel sinnvoller findet der Autor zum Beispiel einen reinlichen, elektrischen Mülleimer, der selbstständig den Müll zur Deponie bringt und anschließend die Brötchen mitbringt. Das Gerät könnte dann auch alle anderen Einkäufe erledigen und handwerkliche Tätigkeiten im Haushalt ausführen. ]
===
[%3] Was wären die negativen Seiten seines Traumgeräts?
[?Seiner Meinung nach würden, wenn es so einen Mülleimer gäbe, die Männer an Bedeutung verlieren.]
===
[%4] Worin sieht der Autor die größte Gefahr des technischen Fortschritts?
[?Die größte Gefahr des technischen Fortschritts sieht er darin, dass man sich schnell überflüssig macht und der Job von einer Maschine übernommen wird.]
===
[&article:
**Vorsicht ist besser als Komfort**
Ich habe eine elektrische Zahnbürste zu Weihnachten geschenkt bekommen. Vorher habe ich noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt. Ich persönlich hätte wohl auch nie die Idee gehabt, elektrische Zahnbürsten zu erfinden. Mir schien es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die einem eine Maschine abnehmen muss. Den Müll runtertragen finde ich deutlich schwerer. Falls mal jemand einen elektronischen Mülleimer erfinden würde, der selbstständig in den Hof runtergeht und sich ausleert – das wäre durchaus eine echte Erleichterung. Oder noch besser: Dieser Mülleimer läuft gleich bis zur Deponie. Dann könnte er auch Batterien oder Energiesparlampen mitnehmen und auf dem Rückweg Zeitung und Brötchen besorgen. Warum bekomme ich nie so was geschenkt?
Wobei, wahrscheinlich wäre es mir auch gar nicht recht, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde. Wäre jadoch eher unappetitlich. Es sei denn, man entwickelt einen vollkommen reinlichen Mülleimer. Einen, der sich selbstständig sauber macht und hygienisch einfach tipptopp verhält.
Das wäre in der Tat großartig, denn dann könnte der ja auch einkaufen gehen. Und wenn er außerdem noch das zusätzliche Board im Badezimmer anschrauben würde, das wir jetzt plötzlich brauchen, damit ich da meine völlig unnütze Zahnbürste hinstellen kann, dann würde ich sagen: Endlich mal ein neues Gerät, das auch mein Leben ohne Frage erheblich verbessert.
Andererseits, wenn es das wirklich gäbe, also laufende Mülleimer, die sich selbstständig runterbringen und leeren, sich sauber halten, waschen und pflegen, Einkäufe erledigen und kleine Handwerksarbeiten in der Wohnung übernehmen, welche Frau würde dann überhaupt noch mit einem Mann zusammenleben wollen und warum?
Vermutlich ist dies der einzige Grund, warum solche Mülleimer noch nicht erfunden wurden. Weil die Männer sonst in unserer Gesellschaft massiv an Bedeutung verlieren würden. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb noch niemand ein Gerät erfunden hat, das nachts schnarcht und tagsüber ohne System getragene Socken und sonstige Wäsche über den Fußboden der Wohnung verteilt.
Das ist nämlich immer die größte Gefahr von ''jedwedem''(*jedem) technischen Fortschritt. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich da schnell selbst überflüssig machen. Dann heißt es plötzlich: „Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam wegdöst. Da haben wir jetzt eine Maschine für!“ ]
[.essay:bitmark--&article]
[%A2c]
[!Wie hat Ihnen der Text gefallen? Berichten Sie.]
[&article:
**Vorsicht ist besser als Komfort**
Ich habe eine elektrische Zahnbürste zu Weihnachten geschenkt bekommen. Vorher habe ich noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt. Ich persönlich hätte wohl auch nie die Idee gehabt, elektrische Zahnbürsten zu erfinden. Mir schien es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die einem eine Maschine abnehmen muss. Den Müll runtertragen finde ich deutlich schwerer. Falls mal jemand einen elektronischen Mülleimer erfinden würde, der selbstständig in den Hof runtergeht und sich ausleert – das wäre durchaus eine echte Erleichterung. Oder noch besser: Dieser Mülleimer läuft gleich bis zur Deponie. Dann könnte er auch Batterien oder Energiesparlampen mitnehmen und auf dem Rückweg Zeitung und Brötchen besorgen. Warum bekomme ich nie so was geschenkt?
Wobei, wahrscheinlich wäre es mir auch gar nicht recht, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde. Wäre jadoch eher unappetitlich. Es sei denn, man entwickelt einen vollkommen reinlichen Mülleimer. Einen, der sich selbstständig sauber macht und hygienisch einfach tipptopp verhält.
Das wäre in der Tat großartig, denn dann könnte der ja auch einkaufen gehen. Und wenn er außerdem noch das zusätzliche Board im Badezimmer anschrauben würde, das wir jetzt plötzlich brauchen, damit ich da meine völlig unnütze Zahnbürste hinstellen kann, dann würde ich sagen: Endlich mal ein neues Gerät, das auch mein Leben ohne Frage erheblich verbessert.
Andererseits, wenn es das wirklich gäbe, also laufende Mülleimer, die sich selbstständig runterbringen und leeren, sich sauber halten, waschen und pflegen, Einkäufe erledigen und kleine Handwerksarbeiten in der Wohnung übernehmen, welche Frau würde dann überhaupt noch mit einem Mann zusammenleben wollen und warum?
Vermutlich ist dies der einzige Grund, warum solche Mülleimer noch nicht erfunden wurden. Weil die Männer sonst in unserer Gesellschaft massiv an Bedeutung verlieren würden. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb noch niemand ein Gerät erfunden hat, das nachts schnarcht und tagsüber ohne System getragene Socken und sonstige Wäsche über den Fußboden der Wohnung verteilt.
Das ist nämlich immer die größte Gefahr von ''jedwedem''(*jedem) technischen Fortschritt. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich da schnell selbst überflüssig machen. Dann heißt es plötzlich: „Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam wegdöst. Da haben wir jetzt eine Maschine für!“ ]
[.cloze-instruction-grouped:bitmark--]
[%A2d]
[!Ersetzen Sie die fett gedruckten Wörter und Wendungen durch die in Klammern angegebenen Synonyme und nehmen Sie eventuelle Umformungen vor.]
1. **Mir schien** es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. __(finden)__
[_Ich fand es noch nie besonders anstrengend, weder für Hand noch Handgelenk, die Zähne zu putzen. ]
2. Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die **einem** eine Maschine abnehmen muss. __(übertragen)__
[_Meiner Meinung nach ist das überhaupt keine schwere Arbeit, die man einer Maschine übertragen muss.]
3. Wahrscheinlich **wäre** es mir auch gar nicht recht, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde. __(schätzen)__
[_Wahrscheinlich würde ich es gar nicht schätzen, wenn der Mülleimer die Brötchen mitbringen würde.]
4. Es sei denn, man entwickelt einen Mülleimer, der sich **hygienisch** einfach **tipptopp** verhält. __(Bezug – Sauberkeit –tadellos)__
[_Es sei denn, man entwickelt einen Mülleimer, der sich in Bezug auf Sauberkeit tadellos verhält.]
5. Wenn man nicht **aufpasst,** kann man **sich** da schnell selbst **überflüssig machen.** __(achtgeben – entbehrlich werden)__
[_Wenn man nicht achtgibt, kann man da schnell selbst entbehrlich werden. ]
6. Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam **wegdöst.** __(einschlafen)__
[_Wir brauchen hier niemanden mehr, der behauptet, er würde arbeiten, und dabei langsam einschläft.]
||todo: changed "unterstrichenen Wörter" to "fett gedruckten"||
[.interview:bitmark--&image]
[%A3]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/waschmaschine-neu.png]
[!Diskutieren Sie in Gruppen und präsentieren Sie im Anschluss Ihre Ergebnisse.]
===
1. Was bedeutet für Sie technischer Fortschritt? Verfassen Sie eine kurze Definition.
===
2. Welche Nachteile kann technischer Fortschritt haben? Nennen Sie auch Beispiele.
===
[.interview]
[%A4]
[! Das Traumgerät]
===
Welches Gerät sollte Ihrer Meinung nach unbedingt erfunden werden?
Erarbeiten Sie in Gruppen eine kurze Präsentation Ihres Traumgeräts. Beschreiben Sie die Funktionen und das Gerät selbst so genau wie möglich.
[@longAnswer]
===
[.interview:bitmark--]
[%A5]
Interview: Smart Home
[!Interviewen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und tragen Sie die Antworten in Stichpunkten in die Übersicht ein. Fassen Sie danach die Ergebnisse zusammen.]
===
**Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 1**[@shortAnswer]
===
Haben Sie ein Smartphone und/oder einen Tablet-PC?[@shortAnswer]
===
Wie beleuchten Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus?[@shortAnswer]
===
Was stellen Sie sich unter einem Smart Home vor?[@shortAnswer]
===
Haben Sie selbst in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus Geräte, die programmierbar sind?[@shortAnswer]
===
===
**Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 2**[@shortAnswer]
===
Haben Sie ein Smartphone und/oder einen Tablet-PC?[@shortAnswer]
===
Wie beleuchten Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus?[@shortAnswer]
===
Was stellen Sie sich unter einem Smart Home vor?[@shortAnswer]
===
Haben Sie selbst in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus Geräte, die programmierbar sind?[@shortAnswer]
===
||todo: "Name" ersetzt durch "Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner"||
[.multiple-response&audio]
[%A6]
[! Interview: Smart Home
Sie hören jetzt ein Gespräch über programmierbare Lampen und den Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Lösung (a, b oder c) an.
Siegeszug des computergesteuerten Hauses.]
[&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/audio/07_erkundungen_c1.mp3]
===
[!Die LED steht für]
[+modernes computer-gesteuertes Wohnen.][@example]
[-extravagantes Design.]
[-Stromsparen.]
===
[!1. Smart Home bedeutet,]
[+ dass Alltagsgegenstände im Haus mit dem WLAN verbunden und programmierbar sind.]
[+dass man sein Smartphone benutzt.]
[-dass die Geräte neue Eigenschaften haben.]
===
[!2. Intelligente Geräte]
[+sind ein Spielzeug für Reiche.]
[+können die Lebensqualität deutlich verbessern.]
[-sichern die Wohnung vor Einbrechern.]
===
[!3. Das Konzept des Smart Home]
[+ist hauptsächlich für Technikbegeisterte konzipiert.]
[+ist keine neue Erfindung.]
[-funktioniert seit 20 Jahren problemlos.]
===
[!4. Im Unterschied zu früher]
[+kann man heute das Zubehör in jedem Supermarkt kaufen.]
[+ist das System ab und zu komplett blockiert.]
[-werden die Geräte nicht mehr über eine zentrale Einheit gesteuert.]
===
[!5. Die neuen technischen Lösungen]
[+funktionieren nur, wenn das Smartphone alle 18 Monate in eine neue Version umgetauscht wird.]
[+erfordern beim Update keine zusätzlichen Kosten.]
[-lassen das Smart Home nicht so schnell veralten.]
===
[!6. Risiken]
[+bestehen im Bereich des Datenschutzes.]
[+gibt es keine.]
[-entstehen durch Computerfreaks.]
===
[.cloze-instruction-grouped:bitmark--]
[!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit.]
[%A7a]
Die programmierbaren LEDs [_leuchten][!leuchten][@example] nicht nur in allen Farben, sie sind auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie sich das Wohnen [_verändert][!verändern]. Alltagsgegenstände bekommen durch Computerchips und Software neue Eigenschaften und der Besitzer kann sie über sein Smartphone [_steuern][!steuern]. Einige dieser neuen Eigenschaften können dazu [_beitragen][!beitragen], die Lebensqualität zu [_verbessern][!verbessern].
Das Konzept des Smart Home ist nicht neu. Schon Bill Gates hat sich vor 20 Jahren ein hoch technisiertes Wohnhaus [_bauen][!bauen] lassen, das Musik, Licht, Temperatur und auf großen Bildschirmen gezeigte Kunstwerke den jeweiligen Besuchern [_anpasste][!anpassen]. Die große Schwachstelle der älteren Häuser war, dass sie einen zentralen Computer im Haus brauchten, der alles [_steuerte], und ein Kabelnetz, das die Geräte miteinander [_verband][!verbinden]. Außerdem waren die wenigsten Menschen in der Lage, dies alles zu bedienen. Und wenn der Computer einmal [_abstürzte][!abstürzen], waren große Teile des Hauses [_blockiert][!blockieren].
Jetzt hat eine radikale Innovation das technische Konzept des intelligenten Hauses aus den vergangenen Jahren über den Haufen [_geworfen][!werfen]. Anstatt eines zentralen Computers werden das Smartphone und der Tablet-PC als Steuerungsgeräte [_eingesetzt][!einsetzen] und die gibt es in jedem Haushalt. Durch den Umtausch alter Handys bei den Mobilfunkbetreibern kann jeder am Fortschritt [_teilnehmen][!teilnehmen], ohne zusätzlich etwas zu [_zahlen][!zahlen]. Die weitere Aufrüstung der Wohnung [_erfolgt][!erfolgen] dann quasi in 100-Euro-Schritten: heute die Lampen, später die Küche. Die Hürde, dann jeweils eine neue App zu [_installieren][!installieren](für die Waschmaschine oder das Licht) ist gering. Allerdings [_holt][!holen] man sich mit der Handybenutzung auch ein Problem direkt ins Haus: den Datenschutz. Denn man ist darauf angewiesen, dass Firmen wie Miele, Philips usw. ihren Datenverkehr zwischen ihren Firmenrechnern und den Smartphone-Apps so sicher [_verschlüsseln][!verschlüsseln], dass niemand damit Unfug [_treibt][!treiben].
[.cloze:bitmark--&audio]
[%A7b]
[!Ordnen Sie den fett gedruckten Ausdrücken aus dem Hörtext Synonyme zu und nehmen Sie eventuell notwendige Umformungen vor.]
__unbedeutend - ungerecht beurteilen - erst recht nicht -plötzlich - Hürde__
1.Das **tut** den Erfindern **unrecht**.
[_Da beurteilt man die Erfinder ungerecht.]
2.Die wenigsten Menschen sind in der Lage, dies alles zu bedienen, **geschweige denn** zu programmieren.
[_Die wenigsten Menschen sind in der Lage, dies alles zu bedienen, erst recht nicht zu programmieren.]
3.Das klingt **banal** und ist doch fundamental.
[_Das klingt unbedeutend und ist doch fundamental.]
4.Die weiteren Kosten entstehen dann auch nicht mehr **über Nacht**.
[_Die weiteren Kosten entstehen dann auch nicht mehr plötzlich. ]
5.Die **Hemmschwelle**, eine neue App zu installieren, ist gering.
[_Die Hürde, eine neue App zu installieren, ist gering.]
[&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/audio/07_erkundungen_c1.mp3]
||todo: ersetzt "unterstrichenen Ausdrücken" mit "fett gedruckten Ausdrücken"||
[.essay&audio]
[%A7c]
[!Geben Sie den Inhalt des Hörtextes wieder. Verwenden Sie dabei u. a. den Wortschatz aus 7a und b.]
[&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/audio/07_erkundungen_c1.mp3]
||how to ad wortschatz||
[.mark:bitmark--]
[%A8a]
[! Relativpronomen
Lesen Sie die folgenden Sätze und markieren Sie die Relativpronomen.]
['Aber die Schwachstelle der älteren Häuser war der zentrale Computer, der alles steuerte.][+mit dem alles gesteuert wurde.][-dessen Steuerungssystem ab und zu nicht funktionierte.]
Relativsätze sind Nebensätze. Sie beschreiben das Bezugswort im Hauptsatz näher. Das Relativpronomen richtet sich in Genus und Numerus nach dem Bezugswort, im Kasus nach der Funktion im Relativsatz.
[.cloze]
[!Ergänzen Sie in den folgenden Sätzen die richtigen Relativpronomen und (wenn nötig) die passenden Präpositionen.]
[%A8b]
Das sind ...
Leselampen, [_die][@example] abends automatisch den Blaulichtanteil erhöhen
1. Computerfreaks, [_vor deren] Angriffen man sich
schützen muss
2. Daten, [_mit denen] Angriffen man sich schützen muss
3. Hürden, [_die ] man überspringen kann
4. Kosten, [_mit denen ] man rechnen muss
5. neue Apps, [_die ] einfach zu installieren sind.
Das ist ...
6. ein kleiner Kasten, [_der ] die Leuchte mit dem WLAN verbindet
7. ein Kühlschrank, [_der ] seine Lebensmittel selbst bestellt
8. eine neue Technologie, [_mit der ] vieles möglich ist
9. ein Fernseher, [_dessen ] Bildqualität überzeugt
10. ein Smartphone, [_das ] als Steuerungsgerät für Haushaltsgeräte verwendet wird.
[.interview:bitmark++&image]
[%A9]
[!Welche Entwicklungen wird es Ihrer Meinung nach in den nächsten 50 Jahren in den folgenden Bereichen geben? Entscheiden Sie sich für zwei Themen und erstellen Sie Prognosen. Arbeiten Sie in Kleingruppen und präsentie- ren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/dna_computer-pfad.png]
**Redemittel**
• Ich erwarte, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• Ich gehe davon aus, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• Ich bin mir __(ziemlich)__ sicher, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• Die bisherige Entwicklung lässt vermuten, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• Ich könnte mir vorstellen, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• Es kann/könnte sein, dass __(der Autoverkehr zunimmt)__.
• __(Der Autoverkehr)__ kann/könnte __(zunehmen)__.
• __(Der Autoverkehr)__ wird __(zunehmen)__.
===
Wohnen/Smart Home
===
Verkehr/Verkehrsmittel
===
Lebenserwartung/Alter/medizinischer Fortschritt
===
Medien/soziale Netzwerke
===
tägliches Leben/Ernährung/Lebensweise
===
Automatisierung/neue Technologien
===
Lernen/Weiterbildung
===
Umwelt/Klima
===
[.cloze-instruction-grouped:bitmark--&image]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/742222_original_r_by_ingo_b_sing_pixelio.de.png]
[%A10]
[!Digitale Revolution: Technologien, die unseren Alltag verändern werden.
Lesen Sie den folgenden Text und ergänzen Sie die Präpositionalgruppen. Arbeiten Sie zu zweit.]
Die digitale Revolution setzt zum Sprint an. Mit rasanten technischen Fortschritten wird Science-Fiction-Technik demnächst unseren Alltag erreichen – diesmal wirklich.
**1. Die Roboter kommen**
Computer könnten zwar vergleichsweise leicht Intelligenztests lösen oder Dame spielen, schrieb der Philosoph Hans Moravec einmal, es sei aber schwierig bis unmöglich, ihnen [_im Bereich der Wahrnehmung und Beweglichkeit ][!im Bereich der Wahrnehmung und Beweglichkeit] (1) die Fertigkeiten eines einjährigen Kindes zu verleihen. Das wird bald nicht mehr stimmen. Roboter erleben gerade einen Entwicklungsschub. Dieser Schub lässt sich sowohl [_auf die Kapazität integrierter Schaltkreise ][!auf die Kapazität integrierter Schaltkreise] (2) zurückführen, die sich im Schnitt alle zwei Jahre verdoppelt, als auch auf die wachsende Qualität lernender Software. Viele Menschen haben schon jetzt [_mit Robotern][!mit Robotern] (3) zu tun, oft ohne es zu wissen. Bis heute existieren zum Beispiel automatische Videotheken, in denen DVDs wie von Geisterhand ausgegeben werden, weil ein Lagerroboter den passenden Film [_aus dem Regal][!aus dem Regal] (4) holt. Künftig dürften sich Maschinen weiter [_in unserem Alltag ][!in unserem Alltag] (5) breitmachen – als schweigende Helfer in Krankenhäusern z. B. oder als Einparkhelfer. Feuer löschen, Parkplätze bewachen und Ski fahren können Roboter schon heute. Am häufigsten werden uns Roboter zunächst [_auf der Straße ][!auf der Straße] (6) begegnen.
**2. Selbst fahrende Autos**
Seit einiger Zeit sind auf Kaliforniens Straßen selbst fahrende Google-Autos unterwegs, auch in englischen Städten werden autonome Fahrzeuge getestet. Der Suchmaschinenkonzern will [_in die Massenproduktion ][! in die Massenproduktion] (7) einsteigen, ebenso wie Audi, VW, Mercedes und BMW. Selbst Apple arbeitet Gerüchten zufolge [_an Roboterfahrzeugen ][!an Roboterfahrzeugen] (8).
**3. Virtuelle Realität – diesmal wirklich**
Wer einmal eine VR-Brille aufgehabt hat, dessen Zweifel verfliegen in der Regel im Nu. Virtual Reality, seit Jahrzehnten ein uneingelöstes Versprechen, erschließt sich einem erst, wenn man sie selbst erlebt hat. In Samsungs virtuellem Demonstrationskino etwa kann man sich Filme ansehen, die so groß wirken, als würden sie auf einer riesigen Kinoleinwand [_auf einer riesigen Kinoleinwand ][!auf einer riesigen Kinoleinwand ] (9) abgespielt – man muss den Kopf drehen, um vom einen Rand zum anderen zu blicken. Die Bewegungen des eigenen Kopfes werden nahtlos und sauber [_in die simulierte Umgebung ][!in die simulierte Umgebung ] (10) übertragen. Und wenn der Film mit einer 360-Grad-Kamera gedreht ist, kann man sich auch umdrehen. Virtual-Reality-Brillen werden zuerst vermutlich die Wünsche von Computerspielern befriedigen. Sie werden aber auch dafür sorgen, dass Medienkonsum etwa auf Reisen deutlich eindrucksvoller wird. Schon in wenigen Jahren wird man [_im Zug oder im Flugzeug ][! im Zug oder im Flugzeug ] (11) Menschen mit VR-Gerät am Kopf statt mit Laptop oder Tablet- PC als Filmabspieler antreffen.
**4. Der Live-Übersetzer in der Hosentasche**
Jahrzehntelang gehörte ins Urlaubsgepäck ein Wörterbuch, vielleicht sogar ein kleiner Sprach-führer. Doch wer heute ständig ein Gerät mit Internetzugang mit sich herumträgt, greift im Ausland eher [_auf Online-Wörterbücher ][! auf Online-Wörterbücher ] (12) zurück oder tippt den gewünschten Satz schnell in den Google-Übersetzer. Netzzugang vorausgesetzt. Schon jetzt aber gibt es Hilfen für Smartphones und andere Mobilgeräte, die in Echtzeit Geschriebenes und Gesagtes [_in die fremde Sprache ][!in die fremde Sprache] (13) übersetzen und umgekehrt. Manchmal mag die Übersetzung noch arg holprig klingen, aber die Technik wird sich in den kommenden Jahren rasant verbessern. Schon bald dürfte es normal sein, dass Touristen in Japan, Spanien oder Kroatien einfach die Sätze [_in ihre Smartphones ][!in ihre Smartphones] (14) sprechen und das Handy übersetzt sie.
[.match-solution-grouped&image]
[%A11a]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/computerarbeit.png]
[!Wie heißen die passenden Nomen?]
Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes.
===
[%1]Intelligenztests
==
[%c] lösen[@example]
===
[%2]einem Computer Fertigkeiten
==
[%h] verleihen
===
[%3]einen Entwicklungsschub
==
[%k] erleben
===
[%4]Roboter werden uns auf der Straße
==
[%j] begegnen
===
[%5]in die Massenproduktion
==
[%g] einsteigen
===
[%6]an Roboterfahrzeugen
==
[%e] arbeiten
===
[%7]Zweifel
==
[%d] verfliegen
===
[%8]ein Versprechen
==
[%l] einlösen
===
[%9]Filme auf einer riesigen Kinoleinwand
==
[%a] abspielen
===
[%10]neue Unterhaltungsformate
==
[%i] entstehen
===
[%11]im Ausland auf Online-Wörterbücher
==
[%b] zurückgreifen
===
[%12]Gesagtes in die fremde Sprache
==
[%f] übersetzen
===
[.interview:bitmark--]
[%A11b]
[!Bilden Sie aus den Relativsätzen Partizipialattribute.]
===
[%*]Roboter erleben gerade einen Entwicklungsschub, **der unerwartet war**.
[@example:Roboter erleben gerade einen unerwarteten Entwicklungsschub.]
===
[%1]Dieser Schub lässt sich auf die Kapazität integrierter Schaltkreise, **die sich alle zwei Jahre verdoppelt**, zurückführen.
[$Dieser Schub lässt sich auf die sich alle zwei Jahre verdoppelnde Kapazität integrierter Schaltkreise zurückführen.]
===
[%2]Auch die Qualität lernender Software, **die ständig wächst**, trägt zum Entwicklungssprung bei.
[$Auch die ständig wachsende Qualität lernender Software trägt zum Entwicklungssprung bei.]
===
[%3]Viele Menschen haben schon jetzt mit Robotern, **die im Alltag eingesetzt werden**, zu tun.
[$Viele Menschen haben schon jetzt mit im Alltag eingesetzten Robotern zu tun.]
===
[%4]In Zukunft werden wir mehr Autos, **die selbst fahren**, auf den Straßen sehen.
[$In Zukunft werden wir mehr selbst fahrende Autos auf den Straßen sehen.]
===
[%5]Der Suchmaschinenkonzern Google, **der auf diesem Gebiet voranschreitet**, will in die Massenproduktion von Roboterfahrzeugen einsteigen.
[$Der auf diesem Gebiet voranschreitende Suchmaschinenkonzern Google will in die Massenproduktion von Roboterfahrzeugen einsteigen.]
===
[%6]Virtual Reality hat den Ruf eines Versprechens, **das seit Jahrzehnten uneingelöst ist**.
[$Virtual Reality hat den Ruf eines seit Jahrzehnten uneingelösten Versprechens.]
===
[%7]Aber schon in wenigen Jahren wird man im Zug oder im Flugzeug viele Menschen, **die mit VR-Geräten ausgestattet sind**, antreffen.
[$Aber schon in wenigen Jahren wird man im Zug oder im Flugzeug viele mit VR-Geräten ausgestattete Menschen antreffen. ]
===
[%8]Eine Technik, **die sich rasant verbreitet**, wird in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass das Handy gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzt.
[$Eine sich rasant verbreitende Technik wird in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass das Handy gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzt.]
===
[.interview:bitmark--&image]
[%A12]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/telefonieren-neu.jpg]
[! Mündlicher und schriftlicher Ausdruck: Intelligente Kommunikationsmittel
Halten Sie einen Vortrag oder schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema: Der Einfluss moderner Kommunikationsmittel auf das Familienleben.
Gehen Sie dabei auf das Zitat ein und beschreiben Sie positive und/oder negative Auswirkungen.]
„Obwohl die räumliche Trennung von Familien im modernen Europa zunimmt, ist ihr Zusammenhalt besonders stark. Moderne Technologien sorgen dafür, dass Menschen sich auch über weite Distanzen nah sein können. Alles, was es dafür braucht, sind intelligente Kommunikationsmittel.“
Quelle: Samsung Technomic Index
===
[@longAnswer]
===
[.essay&image]
[%A13a]
[!Umweltprobleme
Beschreiben Sie die folgende Statistik.]
[&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_c1/web-resources/images/a13a.png]
[.essay]
[%A13b]
[!Berichten Sie über Umweltprobleme Ihres Heimatlandes.
Welche gibt es? Was stört die Menschen am meisten?]
[.interview]
[%A13c]
[!Was hat sich Ihrer Meinung nach in den letzten Jahren verbessert, was hat sich verschlechtert?
Arbeiten Sie zu zweit.]
===
verbessert
===
verschlechtert
===
||instructions to be adapted?||
[.assignment:bitmark--]
[%A14]
[! Die größten Umweltprobleme
Lesen Sie die folgenden Informationen.]
Die Weltbevölkerung wächst, die Rohstoffe werden knapp, die Umwelt wird verschmutzt, einzigartige Ökosysteme verschwinden. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab, wie viele Menschen die Erde letztendlich verkraften kann, ohne unbewohnbar zu werden. Ob diese wachsende Anzahl an Menschen auf der Erde überleben kann, hängt vom künftigen Verbrauch der Ressourcen und von unserem Umgang mit dem Planeten ab.
Ein umfassender Bericht der OECD hat die vier dringlichsten Umweltprobleme der nächsten Jahre identifiziert. Neben dem Klimawandel, dem Artenschwund und der Wasserknappheit werden der Menschheit vor allem die Gesundheitsgefahren zu schaffen machen, die durch Umweltverschmutzung und giftige Chemikalien entstehen.
**Klimawandel**
Selbst wenn der Mensch ab sofort gar keine Treibhausgase mehr produziert, werden die Durchschnittstemperaturen bis Ende dieses Jahrhunderts um bis zu 0,9 Grad Celsius steigen. Denn die Atmosphäre reagiert zeitverzögert auf Veränderungen. Falls die Emissionen jedoch weiter zunehmen, ist sogar mit einer Erhöhung der Temperatur um bis zu 6,4 Grad zu rechnen; der Meeresspiegel wird bis zum Jahr 2100 um über einen halben Meter ansteigen, das grönländische Eisschild könnte vollständig verschwinden. Der Weltklimarat warnt vor Dürren, Waldbränden und Wassermangel. Auch 40 Prozent aller Arten sind durch die globale Erwärmung vom Aussterben bedroht, 30 Prozent aller Küstenfeuchtgebiete könnten verloren gehen.
**Wasserknappheit**
Die Erde ist zwar zu einem großen Teil mit Wasserbedeckt – insgesamt gibt es auf dem blauen Planeten etwa 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser, aber nur 2,5 Prozent davon sind Süßwasser. 70 Prozent des Süßwassers wiederum sind im Nord- und Südpol gefroren oder im Grundwasser unerreichbar. Der Druck auf die Ressource Wasser wird nicht nur größer, weil mehr Menschen Wasser benötigen, sondern auch, weil der Lebensstandard wächst. Gleichzeitig vernichtet der Klimawandel große Mengen Süßwasser: Gletscher und Permafrostböden tauen, das Schmelzwasser fließt ins Meer und vermischt sich mit dem Salzwasser.
Die Niederschläge werden insgesamt um drei bis fünfzehn Prozent zunehmen, ebenso die Verdunstung. Der Regen wird ungleich verteilt sein: Die Tropen und Regionen in höheren Breitengraden bekommen mehr Wasser ab, was die Gefahr für Hochwasser und Überschwemmungen steigert, die wiederum die Qualität des Grundwassers verschlechtern. In Gegenden, die heute schon gegen Dürren zu kämpfen haben, wird noch weniger Regen fallen, zum Beispiel in weiten Teilen Südamerikas und im südlichen Afrika.
**Artensterben**
Über 40 000 Arten stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). Die Bestände jeder vierten Säugetier- sowie jeder achten Vogelart und von einem Drittel der Amphibien gehen dramatisch zurück.
Die Landwirtschaft, der Klimawandel und Nahrungsknappheit stellen eine Bedrohung dar, aber auch eingeschleppte Arten verdrängen die einheimischen Tiere. Gerade Ökosysteme, die wie etwa Australien über längere Zeiträume isoliert waren, reagieren auf das Einbringen fremder Arten empfindlich.
**Umweltverschmutzung und Chemikalien**
Wir alle verschmutzen täglich die Umwelt. Spülmittel rauscht den Abfluss hinunter. Blumendünger und Schädlingsbekämpfungsmittel gelangen ins Grundwasser, die Ölreste nach dem Autowaschen, das Frostschutzmittel, das Fleckenmittel für die Waschmaschine. Über Umwege gelangen viel mehr Reste von Chemikalien in den Kreislauf der Natur als häufig angenommen, warnten unlängst amerikanische und kanadische Wissenschaftler. In den USA etwa werden rund 30 000 Chemikalien kommerziell genutzt – über 400 davon können nicht abgebaut werden. Sie reichern sich in der Umwelt an.
[.essay&article:bitmark++&article]
[%A15a]
[!Geben Sie den Inhalt der Texte wieder.
Machen Sie sich dazu zuerst Stichpunkte zu den Themen Gesamtentwicklung, Klimawandel, Artensterben, Wasserknappheit und Chemikalien.]
[&article:
**Klimawandel**
Selbst wenn der Mensch ab sofort gar keine Treibhausgase mehr produziert, werden die Durchschnittstemperaturen bis Ende dieses Jahrhunderts um bis zu 0,9 Grad Celsius steigen. Denn die Atmosphäre reagiert zeitverzögert auf Veränderungen. Falls die Emissionen jedoch weiter zunehmen, ist sogar mit einer Erhöhung der Temperatur um bis zu 6,4 Grad zu rechnen; der Meeresspiegel wird bis zum Jahr 2100 um über einen halben Meter ansteigen, das grönländische Eisschild könnte vollständig verschwinden. Der Weltklimarat warnt vor Dürren, Waldbränden und Wassermangel. Auch 40 Prozent aller Arten sind durch die globale Erwärmung vom Aussterben bedroht, 30 Prozent aller Küstenfeuchtgebiete könnten verloren gehen.
**Wasserknappheit**
Die Erde ist zwar zu einem großen Teil mit Wasserbedeckt – insgesamt gibt es auf dem blauen Planeten etwa 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser, aber nur 2,5 Prozent davon sind Süßwasser. 70 Prozent des Süßwassers wiederum sind im Nord- und Südpol gefroren oder im Grundwasser unerreichbar. Der Druck auf die Ressource Wasser wird nicht nur größer, weil mehr Menschen Wasser benötigen, sondern auch, weil der Lebensstandard wächst. Gleichzeitig vernichtet der Klimawandel große Mengen Süßwasser: Gletscher und Permafrostböden tauen, das Schmelzwasser fließt ins Meer und vermischt sich mit dem Salzwasser.
Die Niederschläge werden insgesamt um drei bis fünfzehn Prozent zunehmen, ebenso die Verdunstung. Der Regen wird ungleich verteilt sein: Die Tropen und Regionen in höheren Breitengraden bekommen mehr Wasser ab, was die Gefahr für Hochwasser und Überschwemmungen steigert, die wiederum die Qualität des Grundwassers verschlechtern. In Gegenden, die heute schon gegen Dürren zu kämpfen haben,wird noch weniger Regen fallen, zum Beispiel in weiten Teilen Südamerikas und im südlichen Afrika.
**Artensterben**
Über 40 000 Arten stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). Die Bestände jeder vierten Säugetier- sowie jeder achten Vogelart und von einem Drittel der Amphibien gehen dramatisch zurück.
Die Landwirtschaft, der Klimawandel und Nahrungsknappheit stellen eine Bedrohung dar, aber auch eingeschleppte Arten verdrängen die einheimischen Tiere. Gerade Ökosysteme, die wie etwa Australien über längere Zeiträume isoliert waren, reagieren auf das Einbringen fremder Arten empfindlich.
**Umweltverschmutzung und Chemikalien**
Wir alle verschmutzen täglich die Umwelt. Spülmittel rauscht den Abfluss hinunter. Blumendünger und Schädlingsbekämpfungsmittel gelangen ins Grundwasser, die Ölreste nach dem Autowaschen, das Frostschutzmittel, das Fleckenmittel für die Waschmaschine. Über Umwege gelangen viel mehr Reste von Chemikalien in den Kreislauf der Natur als häufig angenommen, warnten unlängst amerikanische und kanadische Wissenschaftler. In den USA etwa werden rund 30 000 Chemikalien kommerziell genutzt – über 400 davon können nicht abgebaut werden. Sie reichern sich in der Umwelt an.]
[.assignment:bitmark--]
[%A15b]
[!Fassen Sie die wesentlichen Aussagen der Texte anhand Ihrer Notizen aus 15 a) mündlich zusammen.]
||notses from prev ex needed||
[.cloze:bitmark--]
[%A16a]
[!Vertiefen Sie den Wortschatz.
Üben Sie die Zeitformen der Verben. Setzen Sie die Sätze ins Futur I, ins Präteritum und ins Perfekt. ]
__Hinweis: Mit dem Futur I wird eine Hypothese formuliert.__
Präsens
Die Weltbevölkerung wächst.
1. Die Rohstoffe sind knapp.
2. Einzigartige Ökosysteme verschwinden.
3. Gesundheitsgefahren entstehen.
4. Der Mensch produziert mehr Treibhausgase.
5. Die Durchschnittstemperaturen steigen.
6. Die Artenbestände gehen dramatisch zurück.
Futur I [_Die Weltbevölkerung wird wachsen][@example]
1. [_Die Rohstoffe werden knapp. ]
2. [_Einzigartige Ökosysteme werden verschwinden. ]
3. [_Gesundheitsgefahren werden entstehen.]
4. [_Der Mensch wird mehr Treibhausgase produzieren.]
5. [_Die Durchschnittstemperaturen werden steigen. ]
6. [_Die Artenbestände werden dramatisch zurückgehen. ]
Präteritum [_Die Weltbevölkerung wuchs][@example]
1. [_Die Rohstoffe wurden knapp. ]
2. [_Einzigartige Ökosysteme verschwanden. ]
3. [_Gesundheitsgefahren entstanden. ]
4. [_Der Mensch produzierte mehr Treibhausgase. ]
5. [_Die Durchschnittstemperaturen stiegen.]
6. [_Die Artenbestände gingen dramatisch zurück.]
Perfekt [_Die Weltbevölkerung ist gewachsen][@example]
1. [_Die Rohstoffe sind knapp geworden. ]
2. [_Einzigartige Ökosysteme sind verschwunden. ]
3. [_Gesundheitsgefahren sind entstanden. ]
4. [_Der Mensch hat mehr Treibhausgase produziert. ]
5. [_Die Durchschnittstemperaturen sind gestiegen. ]
6. [_Die Artenbestände sind dramatisch zurückgegangen.]
[.match]
[%A16b]
[!Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die richtigen Präpositionen und den Kasus.]
===
das Überleben der Menschen – unser Umgang – der Planet – abhängen
==
[@example:Das Überleben der Menschen hängt von unserem Umgang mit dem Planeten ab.]
===
[%1] es – sogar – ein Temperaturanstieg um bis zu 6,4 Grad – zu rechnen sein
==
[$Es ist sogar mit einem Temperaturanstieg um bis zu 6,4 Grad zu rechnen.]
===
[%2] die Atmosphäre – zeitverzögert – Veränderungen – reagieren
==
[$Die Atmosphäre reagiert zeitverzögert auf Veränderungen.]
===
[%3] der Weltklimarat – Dürren, Waldbrände und Wassermangel – warnen
==
[$Der Weltklimarat warnt vor Dürren, Waldbränden und Wassermangel.]
===
[%4] 40 Prozent aller Arten – die globale Erwärmung – Aussterben – bedroht sein
==
[$40 Prozent aller Arten sind durch die globale Erwärmung vom Aussterben bedroht.]
===
[%5] isolierte Ökosysteme – das Einbringen fremder Arten – empfindlich – reagieren
==
[$Isolierte Ökosysteme reagieren auf das Einbringen fremder Arten empfindlich.]
===
[%6] die Erde – zu einem großen Teil – Wasser – bedeckt sein
==
[$Die Erde ist zu einem großen Teil mit Wasser bedeckt.]
===
[.interview:bitmark--]
[%A16c]
[!Bilden Sie Komposita. Nennen Sie auch den Artikel.]
Treibhaus - Arten (Pl.) - Rohstoff - Welt - Gesundheit - Temperatur - Wasser - Wald - Klima - Grund - Schädlingsbekämpfung - Leben - Boden
Bevölkerung - Gefahren - (Pl.) Wandel - Anstieg - Schätze (Pl.) - Gase (Pl.) - Sterben - Standard - Vorräte (Pl.) - Brände (Pl.) - Wasser - Mittel - Mangel
===
Beispiel: __die Treibhausgase__
===
[?das Artensterben – die Rohstoffvorräte (Pl.) – die Weltbevölkerung – die Gesundheitsgefahren (Pl.) – der Temperaturanstieg – der Wassermangel – die Waldbrände (Pl.) – der Klimawandel – das Grundwasser – das Schädlingsbekämpfungsmittel – der Lebensstandard – die Bodenschätze (Pl.)]
[.interview:bitmark--]
[%A16d]
[!Bilden Sie aus den in Klammern angegebenen Wörtern Relativsätze.
Achten Sie auf das fehlende Relativpronomen.]
===
Die Weltbevölkerung, **(ständig – wachsen),** muss um den Planeten kämpfen.
[@example:Die Weltbevölkerung, die ständig wächst, muss um den Planeten kämpfen.]
===
[%1.] Die Rohstoffvorräte, **(Abbau – weltweit – erfolgen),** sind bald erschöpft.[@shortAnswer]
[$Die Rohstoffvorräte, deren Abbau weltweit erfolgt, sind bald erschöpft.]
===
[%2.] Ein umfassender Bericht, **(die OECD – vorlegen),** hat die vier dringlichsten Umweltprobleme identifiziert.[@shortAnswer]
[$Ein umfassender Bericht, den die OECD vorlegte, hat die vier dringlichsten Umweltprobleme identifiziert.]
===
[%3.] Vor allem die Gesundheitsgefahren, **(durch Umweltverschmutzung und giftige Chemikalien – entstehen),** werden der Menschheit zu schaffen machen.[@shortAnswer]
[$Vor allem die Gesundheitsgefahren, die durch Umweltverschmutzung und giftige Chemikalien entstehen, werden der Menschheit zu schaffen machen.]
===
[%4.] Die Treibhausgase, **(der Mensch – produzieren),** lassen die Durchschnittstemperaturen steigen.[@shortAnswer]
[$Die Treibhausgase, die der Mensch produziert, lassen die Durchschnittstemperaturen steigen.]
===
[%5.] Das grönländische Eis, **(Rückgang – jetzt schon – spürbar sein),** könnte vollständig verschwinden.[@shortAnswer]
[$Das grönländische Eis, dessen Rückgang jetzt schon spürbar ist, könnte vollständig verschwinden.]
===
[%6.] In Gegenden, **(die Bevölkerung – heute schon – unter Dürren leiden),** wird noch weniger Regen fallen.[@shortAnswer]
[$In Gegenden, in denen die Bevölkerung heute schon unter Dürren leidet, wird noch weniger Regen fallen.]
===
[%7.] Ökosysteme, **(über längere Zeiträume – isoliert – waren),** reagieren auf das Einbringen fremder Arten empfindlich.[@shortAnswer]
[$Ökosysteme, die über längere Zeiträume isoliert waren, reagieren auf das Einbringen fremder Arten empfindlich.]
===
[.interview:bitmark++]
[%A17a&b]
[!Bereiten Sie in Gruppen die Gliederung für einen
Vortrag zu folgendem Thema vor.
**Welche Umweltprobleme halten Sie für die bedrohlichsten?
Unterbreiten Sie Vorschläge, wie man sie verringern oder abschaffen könnte. Begründen Sie Ihre Meinung.
Stellen Sie Ihre Gliederung vor und vergleichenSie die Gliederungen miteinander.**
Arbeiten Sie Ihren Vortrag als Hausaufgabe schriftlich aus.]
**Gliederung eines Aufsatzes/Vortrages**
**Einleitung: **
• Thema klären/abgrenzen
• Begriffe definieren
• Gliederung erläutern/begründen
**Hauptteil: **
• Situation beschreiben/vergleichen
• Entwicklung: früher – heute betrachten
• Ursachen/Gründe nennen/gewichten
• die eigene Meinung einbeziehen
• Folgen aufzeigen
• Beispiele anführen
• Lösungsvorschläge unterbreiten
• pro und kontra argumentieren
**Schluss: **
• Hauptinformationen zusammenfassen
• Schlussfolgerungen ziehen
• Ausblicke geben
===
===
||todo: check ex and make it sepparate for a and b if it is better so||
[.interview:bitmark++]
[%A18a]
[! Energie sparen
Interviewen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und tragen Sie die Antworten in Stichpunkten in die Übersicht ein.]
===
**Gesprächspartner 1**[@shortAnswer]
===
Welche Energiequellen werden in Ihrem Heimatland genutzt:
• fossile Energie, z. B. Kohle,
• Erdgasregenerative/erneuerbare Energie, z. B.Wind, Wasser, Sonne,
• Biomassenukleare Energie?
===
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Energieverbrauch ein?[@shortAnswer]
===
Wer verbraucht Ihrer Meinung nach (zu) viel Energie? Wo könnte Energie gespart werden?[@shortAnswer]
===
Wie wird das Thema Energieverbrauch in Ihrem Heimatland diskutiert, z. B. in den Medien oder der Politik?[@shortAnswer]
===
Wie und wo könnten Sie im Alltag Energie sparen und Ressourcen schonen?[@shortAnswer]
===
**Gesprächspartner 2**[@shortAnswer]
===
Welche Energiequellen werden in Ihrem Heimatland genutzt:
• fossile Energie, z. B. Kohle,
• Erdgasregenerative/erneuerbare Energie, z. B.Wind, Wasser, Sonne,
• Biomassenukleare Energie?
===
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Energieverbrauch ein?[@shortAnswer]
===
Wer verbraucht Ihrer Meinung nach (zu) viel Energie? Wo könnte Energie gespart werden?[@shortAnswer]
===
Wie wird das Thema Energieverbrauch in Ihrem Heimatland diskutiert, z. B. in den Medien oder der Politik?[@shortAnswer]
===
Wie und wo könnten Sie im Alltag Energie sparen und Ressourcen schonen?[@shortAnswer]
===
[.assignment]
[%A18b]
[!Präsentieren und vergleichen Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.]
[.assignment:bitmark--]
[%A19a]
[!Auch der Kabarettist Dieter Nuhr hat sich ein paar Gedanken zum Thema Energiesparen gemacht.
Lesen Sie einen kurzen Ausschnitt aus seinem Buch __Gibt es intelligentes Leben?__]
**Gibt es intelligentes Leben?**
In der Tat gibt es Anhaltspunkte dafür, dass auch in unserem eigenen Kulturkreis Intelligenz kein allgegenwärtiges Phänomen ist. Ich zweifle manchmal sogar an meinem eigenen Verstand. Neulich zum Beispiel stand ich mitten in der Nacht (!) an einer Ampel, minutenlang, weit und breit kein Zeichen von Leben, außer dem heiseren Zirpen der Eulen und dem Gurren der Schwerkraft (man muss manchmal etwas ausschmücken, um den Leser wachzuhalten). An jener Ampel habe ich gewartet, bis es Grün wurde. Mitten in der Nacht. Völlig allein.
Das ist wahrscheinlich ein Zeichen geistigen Verfalls. Anstatt einfach loszufahren! ''Keine Sau''(*umgangssprachliche Ausdruckweise für: kein Mensch) kilometerweit. Warum macht man das? Klar, wenn man einfach bei Rot fährt, geht im Busch gegenüber ein Blaulicht an, wo ein paar ''Ordnungshüter''(*Polizisten) seit ein paar Jahren ein Lager aufgeschlagen haben, um mitten in der Nacht anarchistische Autofahrer zu bekämpfen. Und dann war’s das mit dem Führerschein.
Ich hätte an dieser Stelle einen intelligenten Vorschlag zur Energieeinsparung: Ampeln aus zwischen 23.00 und 6.00 Uhr morgens. Das hilft auch gegen Luftverpestung. Bundesweit stehen wahrscheinlich Zehntausende Autos jede Nacht an völlig sinnlosen Verkehrslichtern rum. Einzelne Ampeln kann man ja meinetwegen anlassen, da, wo es unverzichtbar ist, irgendwo an einer Durchgangsstraße in Berlin oder einer Seitenstraße in Unkel am Rhein, wo die Ampel dazu dient, die Bezeichnung „menschliche Ansiedlung“ zu rechtfertigen.
Wahrscheinlich hat das nächtliche Ampelleuchten aber ohnehin wieder irgendeinen Sinn, der mir bisher einfach noch nicht mitgeteilt wurde. Vielleicht geht es einfach um die Beruhigung der Bevölkerung. Hier soll dem Bürger mitgeteilt werden: Auch nachts herrscht Ordnung.
[.interview:bitmark--&article]
[%A19b]
[!Berichten Sie.]
===
Worüber ärgert sich der Autor?[@shortAnswer]
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Welche Vorschläge unterbreitet er?[@shortAnswer]
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Welche Erklärungsversuche unternimmt er?[@shortAnswer]
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Wie wirkt der Text auf Sie?[@shortAnswer]
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[&article:
**Gibt es intelligentes Leben?**
In der Tat gibt es Anhaltspunkte dafür, dass auch in unserem eigenen Kulturkreis Intelligenz kein allgegenwärtiges Phänomen ist. Ich zweifle manchmal sogar an meinem eigenen Verstand. Neulich zum Beispiel stand ich mitten in der Nacht (!) an einer Ampel, minutenlang, weit und breit kein Zeichen von Leben, außer dem heiseren Zirpen der Eulen und dem Gurren der Schwerkraft (man muss manchmal etwas ausschmücken, um den Leser wachzuhalten). An jener Ampel habe ich gewartet, bis es Grün wurde. Mitten in der Nacht. Völlig allein.
Das ist wahrscheinlich ein Zeichen geistigen Verfalls. Anstatt einfach loszufahren! ''Keine Sau''(*umgangssprachliche Ausdruckweise für: kein Mensch) kilometerweit. Warum macht man das? Klar